Aus was besteht eigentlich so ein Blechlocher?
Im Prinzip bestehen Blechlocher aus drei Teilen:
- Stempel
- Matrize
- Zugschraube
- Optional: Kugellager
Zunächst muss mit einem geeigneten Metallbohrer/Stufenbohrer oder Blechschälbohrer in die Mitte des zu stanzenden Lochs gebohrt werden. Wichtig ist, dass dieses Loch mindestens 2 mm größer als der Durchmesser der Zugschraube ist – anderenfalls wird diese beschädigt.
Danach wird der Stempel mit der Zugschraube durch das gebohrte Loch gesteckt. Die Matrize wird auf das untere Ende der Zugschraube geschraubt.
Bei kleineren Durchmessern, wie sie bei Wasserhähnen üblich sind, ist die Betätigung des Blechlochers mit der Hand möglich. Dazu wird die Schraube (z.B. mit einem Schraubenschlüssel) an der oberen Seite gedreht, bis ein Knacken zu hören ist. Das Blech wurde getrennt.
Hinweis: Wir empfehlen generell die Verwendung von Schneidpaste, um den Verschleiß an der Zugschraube zu vermindern. Ohne diese ist die Standzeit extrem verkürzt.